Bericht vom 17.10.2022
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Die Nacht verlief gut nachdem unser
Trailer nachts noch ankam. Auf einmal hatten wir zwei Autos und den
reparierten Trailer und ein neues Zelt, in dem die zwei Mechaniker
geschlafen hatten.
Guten Morgen Camp
Daily Checkup vom Auto
Nach
einem Frühstück sind die beiden los und haben noch unseren Müll
mitgenommen. Alles was man in die Nationalparks mitbringt, muss man auch
wieder mitnehmen und so konnten wir und ein wenig Platz im Trailer verschaffen. Kurz vor 7 Uhr waren wir auf Pirschfahrt, dieses Mal
wurden die Wertsachen mitgenommen, da insgesamt doch mehr in Savuti los ist als in
Moremi. Nach ca. 1km wurden die ersten beiden Löwen gefunden, gleich
danach die nächsten drei. Es waren mehrere Autos unterwegs die bereits
anhielten, das war uns eigentlich zu einfach. Denn in Moremi waren wir eigentlich immer alleine und mussten selbst die Augen auf halten.
Müde Löwe von der Nachttour
Erik am beobachten
...während Jannike ihren fehleden Schlaf versucht nachzuholen.
Sehr sandig - ein anderes Auto (nicht das auf dem Bild) hatte sich direkt neben zwei Löwen festgefahren. Unschön.
Auch ein Kudu am Start
Am Wasserloch - hier wird alles gegeben
Müdes Löwenrudel - Bäuche waren prall gefüllt. Der Bauch wird nach oben gestreckt, dass mehr Luft rankommt, was die Verdauung anregt
Elefant beim Big Business
Hipposchädel - ein Überbleibsel aus der damaligen Regenzeit. Mittlerweile findet man keine Hippos mehr in Savuti, da völlige Trockenheit herrscht. Seit einem Erdbeben 2014/2015 rum haben sich die Wasserwege verschoben und Hippos haben keine Überlebenschance in Savuti
Danach gab's noch mehr
Tiere und 6 Löwinnen auf einmal - langsam wurde es inflationär. Wir
entfernten uns ein bisschen und wollten unbedingt was selbst spotten. Und ganz plötzlich unsere leise Audrey mit einer kaum hörbaren Stimme: "Stop Ngande - there is a leopard on the tree". Und
siehe da, ein Leopard direkt auf einem toten Baum -
unglaublich. So einfach, denn wir beide scannten die Tage vorher jede schattige Baumkrone ab. Aber das Wetter war günstig, nicht sonnig, bedeckt und somit brauchte der Leo keinen Schatten. Weit und breit kein anderes Auto zu sehen. Nicht ganz so
ein schönes Motiv wie am Vortag, aber hey, ein Leopard. Wir warteten drauf, dass er in Aktion triit und den Baum runter klettert, aber wenn man genau hinschaut, sieht man, dass er am rechten vorderen Bein verletzt ist und sich vielleicht daher noch mehr ausrüht. Laut unserem Experten ist die Verletzung aber schon 2-3 Tage alt.
"Unser" Leo
Auf
dem Rückweg ins Camp hielten wir an zum Wasserholen. Wieder Grundwasser
aus einem Hahn für unsere spätere Dusche, die nach einem leckeren Lunch
unserer Mittagssiester stattfinden konnte. Alle am chillen, waschen,
Bloggen oder einfach nur ausruhen.
In einem aufgeschnittenem 5l Kanister bauten wir uns eine kleine Waschmaschine
Minimalistisch Leben...
Wasserstation
Ab
16 Uhr wieder Pirschfahrt - Elefanten und Löwen ohne Ende. Spektakulär
sind 4 Kaps - Nachwuchs (ca. 3 Monate alt). Wir genießen den Anblick mit etwas Rotwein zum
Sundowner. Zurück im Camp ist das Essen schon fertig. Es gibt leckere
Würste und Steaks vom Grill über dem Feuer, dazu Maisbrei mit Soße, was
in Botswana so typisch ist wie Kartoffeln in Deutschland. Der Abend
klingt wieder am Lagerfeuer mit Drinks aus. Am Ende wussten wir auch, wieso Ngande Savuti als "Lion Country" bezeichnet hatte.
Sundowner wird eingeleitet
Auch ein Männchen war nicht weit weg...
So klein sehen sie ganz harmlos aus
Ein Baobab Baum - glaube ca. 500 Jahre alt
Beim Baobab Baum alle am plaudern
Unser Abendmahl
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