Next Stop Savuti Nationalpark

Bericht vom 16.10.2022

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Heute geht es nach Savuti. Savuti ist ebenso ein Naturschutzgebiet und liegt weiter im Norden von Botswana. Im Zentrum vom Chobe Nationalpark. 05:25 Uhr klingelte der Wecker - packen, Zelte abbauen, frühstücken, Anhänger laden und um 7:10 ging es los. Wir machten eine kleine Pirschfahrt und haben die Löwin mit ihren Babys nochmal gesehen. Ein wunderschönes Highlight des Tages direkt zu Beginn. Aber so sollte es nicht sein. Später mehr dazu. 

 

Wie immer - alle helfen mit, damit wir schnell los kommen. Kostbare Pirschfahrtzeit


Gut gelaunt geht es los

 


 Müde von der nächtlichen Jagd


Und direkt daneben die drei kleinen Schnuckis - würde am liebsten einen mitnehmen  


Nicht weit von den Löwen ein paar Witwenenten

 

Auch wieder Pumbas gesichtet

 


 Und auch noch ein paar Büffel begegnet - aber zu Fuß mag ich ihm nicht entgegenlaufen 


Eine ganz besondere und seltenere Antilope - Name leider vergessen

 

Am North Gate angekommen haben wir ausgecheckt und sind weitergefahren. Am Kwai Fluss sind wir runter von der Hauptstraße, denn am Wasser sind tolle Tiere. Nachdem wir kurz am Wasser waren hat Ngande gefunkt und sagte, rechts soll ein Leo sein. Also sind wir los. 500m vor der ganzen Autoansammlung bleibt Ngande stehen: „I think it is better to leave the trailer here“. Gesagt getan, alle Männer aus dem Auto, Anhänger am Busch stehen gelassen und los zum angeblichen Leo. 5-6 Autos standen dort und wir haben gesucht und gesucht - kaum zu erkennen, aber da saß er, weit weg. Mit bloßem Auge wirklich schwer und dann ist er in den Busch. Na toll, dachte ich schon. Ich würde so gerne mal einen richtig sehen, nicht nur Füße vom Baum hängend wie in Kenia oder eben nur durch erraten. Aber Ngande hat nicht aufgegeben - langsam ist er rangefahren und da war er - direkt vor unserer Nase. Ein wunderschönes Weibchen in voller Pracht. Fast 30 Minuten haben wir geschaut und gehofft er sprintet los für das perfekte Foto… aber es war zu heiß und der Leo blieb im Schatten.

 


 Und da ist die Schönheit - genau so habe ich mir einen Leo gewünscht


Wunderschönes Tier 


Da wir noch eine sehr lange Fahrt haben, ging es dann gegen 11:30 Uhr weiter. Anhänger abgeholt, alle buschi buschi und weiter gehts. Ein wunderbarer Abstecher abseits der Hauptstraße. Unser Highlight des Tages!!! Ob man das noch toppen kann, weiß ich nicht. Erik darf seine Glücksunterhose nicht ausziehen!! Die Big Five waren damit auch schon am zweiten Tag in den Game Reserves erledigt :)

 


 Auf dem Weg aus dem Park - viele tote Bäume...


Der Grund: der Teil liegt in einer Senke und in der Regenzeit steht dort alles unter Wasser und somit können die Bäume nicht überleben


Wie überall - Elefanten


12 Uhr waren wir in Mabawe. Dort haben wir für Savuti eingecheckt und Patrick hat ein Lunch gezaubert. Couscoussalat. Alle nochmal zur Toi und um 13 Uhr saßen wir alle im Wagen zur Abfahrt. Pustekuchen - soviel Glück wir mit den Tierspottings haben, soviel Pech haben wir mit unserem Anhänger. Ihr wisst noch, dass wir ihn verloren haben? Dieses Mal ist die Federung kaputt - mitten im Busch, weit und breit nichts. Was tut man also? Man versucht sich selbst zu helfen und wir haben das Auto nach einer Ersatzschraube in der richtigen Größe mit passender Mutter gesucht. Alles was man nicht benötigt und stabil genug aussah wurde abmontiert und ausprobiert. Aber zum Einen gab es nichts und zum anderen hat uns ein Hilfsmittel gefehlt um die Federung wieder in die Halterung zu drücken… Ngande schon fleißig telefoniert, ausgerechnet… frühestens in drei Stunden kann uns jemand helfen kommen. 

 


 Mittag hinten mit einem Klapptisch vom Trailer 



 Erik im Schatten am Essen

 


Der Übeltäter: gebrochener Bolzen/Schraube, der die Federung fixiert


Nach weiteren Überlegungen haben wir das nötigste in unser Auto gepackt, alles unnötige zurückgelassen, inklusive Taschen mit Inhalt - abschließen kann man das Teil im übrigen nicht. Aber was soll man machen? Weiter ging die Fahrt ohne Hänger. Ein mulmiges Gefühl hatte ich schon. Er soll repariert werden und danach zu uns gebracht werden.  

 


 Voll gepackt bis es nicht mehr ging. Rucksäcke und Taschen wurden an Stangen und anderen Kiten festgezurrt, damit beim holptigen Weg nichts rausfallen kann


So ging es dann weiter Richtung Camp und ohne Anhänger: die ersten beiden Reihen voll mit Utensilien, die letzten beiden Reihen wir


Danach ging es durch die Savanne. Nicht ein Busch, man konnte blicken bis ins unendliche. Überall Elefanten und Staub - viel Staub! Da wir ziemlich viel Zeit verloren haben durch das Umpacken ist Ngande schnell gefahren, so dass wir noch im Hellen angekommen sind. Um ca. 17:30 Uhr sind wir dann im Camp angekommen, alles aufgebaut, gemerkt, dass wir das ein oder andere vergessen haben, aber alles da was wir zwingend brauchten. 

 


 Sekretärvogel

 

Der größte Vogel in Afrika - ich glaube Trappe war sein Name


Dann gab es erstmal Kaffee und Tee, wer wollte. Was allerdings fehlte waren Kaltgetränke - die Kühlbox hat nicht ins Auto gepasst. Abends gab es Left over von den Tagen davor, denn wir konnten auch die Kühlbox nicht mitnehmen, in der das ganze Essen drinnen war: es war aber lecker und so haben wir den Abend mit einem leckeren Weinchen am Feuer ausklingen lassen. Um 21 Uhr sind wir platt ins Bett. 

 


 Noch im Hellen angekommen - viel hat nicht gefehlt


Auto leeren - Zelte wurden aufs Dach geschnallt, weil kein Platz mehr im Auto


 Abendessen von der Motorhaube - Tisch musste auch vorerst zurückbleiben


Für uns mitten in der Nacht um 23 Uhr ging der Funk vom Auto an. Das Reparatureinsatzfahrzeug mit Trailer hat sich festgefahren. Ngande in Boxershorts und Schippe läuft durch das Camp. Jannike und Audrey haben das Auto gehört, dass sich festgefahren hat. Und Audrey mit ihrer leisen Stimme: "Ngande - it is not safe. The car is far away." Ngande: "Don't worry. I'll take the car". Haha, wir dachten, er läuft in seiner Boxer und Schippe zum festgefahrenen Auto. Am nächsten Tag lachten wir darüber und er ganz trocken: "I'm not that stupid to walk". Auf jeden Fall kam unser Trailer repariert um 23:30 Uhr samt Inhalt an. Die Männer haben ein Zelt aufgebaut und nächtigten mit uns. Wir haben die Chance genutzt und sind alle auf Toilette, denn wenn Ngande draußen ist, kann uns niemand etwas antun. 

Happy End vor everybody 

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