Bericht vom 12.10.2022
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Wow - die erste Nacht in der Wildnis. Im Hintergrund hat man die Löwen und Elefanten gehört, aber auch die Hyänen. Irgendwie beängstigend, aber im Zelt war man sicher… um 3 Uhr ist Erik wachgeworden und hat gewuselt - er musste mal ums Eck. Ich wollte nicht, dass er rausgeht, aber er musste so dringend, dass er sich gewagt hat. Zelt auf - leuchten - keine Augen zu sehen und dann schnell hinter das Zelt. Als er sicher wieder im Zelt war habe ich ebenso Mut gefasst und bin auch raus und dann das nächste Zelt. Irgendwie traut man sich alleine doch nicht. Die Nacht an sich war ruhig, keine größeren Tiere im Camp gewesen - nur eine kleine Zibetkatze, die total harmlos ist.
Guten Morgen, vorerst noch mit Stirnlampe und kleinen Augen
Den Sonnenaufgang am Wasser angeschaut
Um 5:45 waren alle mit Tagesrucksack fertig und wir haben gefrühstückt, denn es ging auf eine ca. 3 Stunden-Wanderung durch die Wildnis am frühen Morgen.
Carlos hat wieder einiges erzählt. Unter anderem wie Termitenhügel entstehen, wie man erkennt, dass sie kaputt oder ganz sind und dass man Termiten sehr gerne isst. Sie werden zu einer bestimmten Zeit tatsächlich in ganzen Säcken gesammelt.
Die Karawane geht auf Wanderung. Wir mussten immer hintereinander laufen.
Früh am Morgen ging es los
Still enjoying the sunrise
Wasserböcke - zu erkennen an dem weißen Kreis am Hintern
Ein lebender Termitenhügel - sie nisten sich gerne in Bäume ein, denn die Wurzeln geben wichtige Mineralien. Man weiß allerdings oft auch nicht, ob der Baum zuerst war oder die Termiten, denn die Termiten schleppen auch häufig Samen mit in den Bau.
Auch
har er Spuren von Tieren beobachtet, wo sie hin sind und welche Tiere
es waren. Hier folgt man den Spuren nicht wie auf einer Pirschfahrt, man
geht den Tieren eher aus dem Weg, da wir nicht geschützt in einem Auto
sitzen. Was ich wahnsinnig spannend finde wie die Einheimischen hier die
Natur nutzen und die Dinge verwerten. Sie nehmen einfach das, was aus
der Natur kommt und sie kommen gut damit zurecht.
Die Spuren eines Löwen
Einen Pumba durften wir trotzdem aus sicherer Entfernung zuschauen
Auch Pirschfahrten finden hier statt
Impalas und Warzenschweine
Um ca. 9 Uhr waren wir wieder im Camp. Die Sonne hat schon gebrannt und es wurde über den Tag extrem heiß. Wir saßen im Schatten am Wasser, schauten in die Ferne und tauschten uns mit Patrick und Karin aus, während Jannike und Audrey im Schatten ein Schläfchen machten.
Um 12 Uhr gab es lecker essen - zum ersten Mal eine warme Speise zu Mittag. Es war mal wieder sehr lecker.
Patrick beim Mittagessen kochen
Pastramipfanne - dazu gab es noch Bohnen, Toast und Rührei
Nachmittagsplausch
Hier wird das heiße Wasser für den Kaffee zubereitet - die Einheimischen machen auch ihr Essen über offenem Feuer
Im Hintergrund unser Zelt
Die Bayei immer in unserer Nähe, aber bis auf Carlos unter sich
Um 17 Uhr ein weiterer Programmpunkt. Eine Bootsfahrt mit den Mokoros während des Sonnenuntergangs. Wir teilen uns das Wasser mit Hippos und das ist schon irgendwie ein komisches Gefühl. Weil was machen, wenn dort einer ist - immerhin sind es sehr gefährliche Tiere. Man sagt ja, dass Hippos die meisten Menschen tötet. Aber ob das stimmt weiß man nicht - denn Hippos lassen uns Menschen liegen während die anderen Tiere wie Löwen etc uns einfach verspeisen würden (Ergänzung von Erik: das war eine Anmerkung von Patrick zur Statistik - hat es für mich nicht besser gemacht....im kleinen Boot mit Hippos im Wasser...hmmmm).
On Tour
Zwischendurch auch Angler angetroffen
Er war sehr erfolgreich
Tolle Spiegelung
Noch vom Wasser aus
Begegnet sind wir Gott sei Dank keinem. Den richtigen Sonnenuntergang haben wir uns dann von Land aus angeschaut, danach sind wir zurück und Patrick hat mal wieder ein wunderbares Essen gezaubert.
Hier sind wir an Land gegangen
Auf dem Weg zum Sonnenuntergang
Schon schön
Am Camp angekommen
Unseren Abend haben wir in gemütlicher Runde am Feuer beendet. Eine tolle Nachricht hat Patrick uns überbracht - Gerlinde hat einen Gips und würde die Reise mit uns weitermachen. Hut ab - denn Gips und Zelten in der Wildnis ist eine Herausforderung. Aber wir freuen uns, denn dann sind wir wieder komplett!
Carlos schaut nach Tieren in der Umgebung
















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