Auf nach Moremi

Bericht vom 14.10.2022

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Eine Nacht in der Zivilisation mit guten Duschen und fester Toilette. Herrlich war die Nacht, so gut habe ich lange nicht geschlafen. Aber nun warten 6 spannende Tage auf uns in der Wildnis und mit sehr vielen Tieren. Denn jetzt beginnen auch die großen Nationalparks mit einer großen Tierdichte.


Morgens um 6 Uhr wurden die Zelte zusammengebaut, ich habe sogar noch eine Dusche genossen, gefrühstückt und dann haben wir auf Nghande, unseren einheimischen Guide aus Botswana, der uns die nächsten Tage begleitet, gewartet. Um 7:45 etwa kam er. Anhänger packen - gar nicht so einfach, denn wir müssen alles mitnehmen! Im Busch gibt es nichts - wirklich nichts. Alles was wir vergessen, haben wir für die nächsten 6 Tage nicht dabei.

 


 Los geht's - die anderen sitzen vor uns



 Am Straßenrand wurde noch Holz für Feuer besorgt


9:00 Uhr Abfahrt! Die Fahrt sollte ca. 6-7 Stunden dauern. 

30 km Asphalt und dann Sandstraßen. Den Büffelzaun haben wir passiert und wir waren wieder in der Wildnis angekommen. Moremi ist ein Nationalpark, in dem alle Tiere, außer Rhinos zu finden sind. Sehr viel Landschaft, aber man hat von Anfang an wieder Tiere gespottet. 

Insgesamt hat das Moeremi-Naturschutzgebiet 4871 km² Fläche. Es ist allerdings nicht umzäunt und somit können Tiere kommen und gehen. Lediglich der Büffelzaun soll die Tiere in dem Gebiet halten, das ist allerdings nur wegen der Maul und Klauenseuche und um die domestizierten Tiere und Bauern zu schützen.

 


 Nach Asphalt gab es nur noch Sandstraßen mit viiieeeel Staub


Wanderungen sollte man im Moremi nicht machen, denn es ist einfach zu gefährlich. Hier ist wirklich alles nur aus dem Auto raus. Aber unsere Zelte stehen frei… kein Zaun kein nichts. Wir wurden aber ausgiebig gebrieft, wie wir mit Begegnungen mit wilden Tieren umgehen sollen. Am Southgate angekommen haben wir erstmal Mittag gemacht. 

 

 

Erste Etappe geschafft

 


 Southgate - Mittagessen ruft

 


Im Baum der Toko


Tokos - zum Anfassen nah, allerdings werden diese auch von anderen Besuchern gefüttert und somit sind sie den Menschen nicht wirklich scheu

 


Die Fahrt vom Southgate bis zum Northgate zog sich, denn es gab nichts zu sehen. In der Tat habe ich auch bei dieser Buckelpiste erstmal ein Schläfchen gemacht. Das frühe Aufstehen und die Hitze schlaucht einen extrem. Am Northgate begann unsere erste Pirschfahrt - noch mit Anhänger. Der Moremi Game Drive war eröffnet. Und es war faszinierend und einfach wahnsinnig schön.


Hier werden keine Menschen gesucht, sondern Wildhunde.. Die sind vom Aussterben bedroht und werden daher gesucht.

 


 Jaaaaa- wir sind da!



 Auch Erik hat ein paar Fotos gemacht

 


 Eins meiner Favoriten von den Elefantenbildern


Mama und Kind

 


 Happy Family


Elefanten gab es ohne Ende - hier mussten wir warten


Wasserbock 

 


Schakal


Und plötzlich kommt uns eine Löwin ganz alleine entgegen. Sie gibt einen kleinen Laut von sich ab...


...und ihre Puppys kommen aus dem Busch (Caps). Zur Begrüßung werden sie abgeschleckt


Bestimmt 20-30 min durften wir ihnen folgen. Sie haben sich nicht gestört gefühlt. Sie haben auf dem Weg gespielt, gekuschelt...


und direkt neben unserem Auto getrunken. Wir waren ihnen völlig egal. Es war ca 16 Uhr...um diese Zeit ist es sehr selten solch einen tollen Tierspot zu machen (weil noch zu heiß)


Einen Kudu haben wir auch gespottet


Und noch ein Elefant. Auf dem Boden sind Überreste zwei Elefanten. Die Kadaver der beiden liegen seit ca. einem halben Jahr dort. Es ist sehr ungewöhnlich, dass zwei Elefanten an einer Stelle sterben. Wer weiß, was dort passiert ist.


Um ca 17:30 Uhr sind wir im Camp angekommen. Schnell Anhänger ausladen, Zelte aufbauen. In der Zeit hat Patrick gekocht. Während dem Essen kamen Elefanten vorbei, eine trächtige Dame mit ihrer Herde. Sie haben sich nicht für uns interessiert und sind einfach weiter. Während wir nach der trächtigen Elefantendame geschaut haben, war hinter dem anderen Busch und eine Hyäne vorbei gehuscht. Aber auch sie hat mit geschaut und kein Interesse gezeigt. Aber schon Wahnsinn, dass man einfach da sitzt und sich die Landschaft mit den wildesten und gefährlichsten Tiere teilt. Wir wurden aber super gebrieft und wirklich Angst hatten wir nicht..

 

 

Angekommen - Zelte aufbauen, auspacken und das Camp gemütlich machen

 

Angekommen - Patrick hat sich direkt ums Essen machen gekümmert


Unser Zelt steht - ich wollte nicht vor einen Busch, hatte Angst, dass die Tiere sich dahinter verstecken


Auch das Zelt von Karin und Gerlinde steht

Als alles gestanden hat, haben wir uns ums Feuer gesetzt

 


 Plauderrunde

 


 Sonnenuntergang im Moremi Nationalpark


Daran kann man sich nicht satt sehen

 

Unser Abendessen - super lecker

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