Beitrag vom 10.10.2022
Die erste Nacht hab ich schon mal überlebt. Zwar etwas unruhig geschlafen und ich habe tatsächlich ein wenig gefroren, aber mit einem Küsschen wurde ich von Erik um kurz vor 5 geweckt. Richtig gelesen - FÜNF. Um 5:30 wurden wir eingewiesen wie unsere Zelte abzubauen sind.
Guten Morgen aus Khama Rhino Sanctury
Erklärung wie das Ganze geht
Dann wurde direkt selbst Hand angelegt und sich dreckig gemacht
Abbau erledigt
Für Erik den ersten Kaffee nach getaner Arbeit
Nach
einem leckeren Frühstück umgeben von vielen Vögelchen und einem
farbenfrohen Sonnenaufgang sind wir los Richtung Maun. Die Strecke war
sehr buckelig aus dem Reservat heraus. Man musste alles gut festhalten
und Patrick erzählte uns derweil etwas über Botswana.
Das erste Frühstück in Botswana
Guten Appetit
Sunrise
On the road - unser Fenster um vorne raus zu schauen und mit dem Fahrerraum zu sprechen
Botswana hat 1,2 Mio Einwohner. Die Menschen sind hier alle sehr freundlich und nett, gute Straßenverhältnisse eine riesige Tierlandschaft.
Die Preise für Touristen werden künstlich hochgehalten. Sie wollen keine Massentouristik um die Natur zu schützen. Sie wollen eher weniger Touristen im Land.
Zum Beispiel Okavango Delta - dort gibt es eine Lodge - eine Nacht kostet so viel wie unsere gesamte Tour.
Die Fahrt wurde direkt genutzt um den Blog schon mal vorzuschreiben
Ab und An muss man anhalten, denn Tiere überqueren einfach die Straßen
Auf der Fahrt haben wir einen Berg gesehen, dort wurden Diamanten gefunden - nicht so hochwertig, aber sehr gute. Es wurde sogar einen kleinen Flughafen hingebaut um die Diamanten direkt nach Johannesburg zu bringen.
Auch sind wir an der Kalahari Salzpfanne vorbei gefahren. Hier gab es mal einen Inlandssee. Dort sind diverse Flüsse gemündet und dann gemeinsam in den indischen Ozean geflossen. Nach einer sehr langen Trockenzeit ist dieser dann ausgetrocknet und die Flüsse haben sich andere Wege gesucht - so sind die Vic-Falls entstanden. In dem ausgetrockneten See wächst kaum etwas an Vegetation wegen der vielen Mineralien. Flamingos kommen sehr oft und brüten dort.
Salzpfannen - leider erwas verspiegelt
Einfach nichts an Vegetation
Die Agentur mit der wir fahren wurde von zwei weißen Südafrikanern aufgebaut. Tatsächlich haben sie vor vielen Jahren mit einem einzigen Fahrzeug mit 4 Sitzen und Anhänger Touren gemacht. Es wurde immer populärer und sie haben sich vergrößert. Heute haben sie 28 dieser Safaritrucks und zwei Sprinter. 60-70 Guides arbeiten für sie als Freelanzer.
Pause für bushi bushi
Kurz vor unserer Mittagspause
Mittagspause wurde gegen 12 Uhr an einem Fluss gemacht. Dieser hatte sogar Wasser. Viele Nutztiere standen dort und haben gegrast und getrunken. Aber immer Achtung - in afrikanischen Flüssen leben Krokodile.
Hinter der Brücke sind wir runter ans Wasser gefahren
um dort mitten im Busch unser Mittagsessen aufzubauen
Selfmade
Es gab kleine Sandwiches - sehr lecker
Gegessen wurde im Stehen oder auf einem Baumstammsitzend
Die Weiterfahrt ging bis nach Maun (grünes Schilf). Maun ist der wilde Westen Botswanas - sehr staubig, viel los und sehr weitläufig. Auch Viehzucht ist hier groß geschrieben.
An der Mall angekommen, deckten wir uns mit Bier, Wein und viiiiieeel Wasser ein, denn die nächsten 3 Tage verbringen wir im Busch bei 40Grad ohne Einkaufsmöglichkeiten. Auch holten wir uns die einheimische Währung - Pular. Kleiner Funfact: Pular bedeutet nichts anderes als Regentropfen oder Wasser. Und Wasser ist Reichtum, daher der Name der Währung.
Maun ist der Ausgangspunkt zu den anderen Parks - Okavango Delta und danach Moremi.
Bevor wir auf den Zeltplatz sind, wurde noch eingekauft. Die Wahl ist gar nicht so einfach
Ein paar Kaltgetränke - Wasser hatten wir 15 Liter geholt
Im Audi Camp angekommen, haben wir unser Zelt bezogen und sind an den Pool. Dort gab es sehr gutes Internet und somit haben wir den Blog aktualisiert. Aber wir haben auch unsere zwei weiteren Mitglieder getroffen. Sie sind sehr offen und redselig. Reisen gerne und wir haben uns ausgetauscht. Sympathie ist da und ich denke, dass wird eine tolle Tour.
Angekommen
Auto Ausladen, bevor man es verteilt kommt immer alles auf die Plane
Zelt bezogen
Pool und Bar erkundet
Erik hat es sich gemütlich gemacht, denn dort wurde der vorgeschriebene Blog bearbeitet und hochgeladen
Hinter dem Pool ein Fluss - allerdings mit Zaun, denn wie überall - Krokodile
Abends haben wir alle zusammen in der Unterkunft dort zu Abend gegessen. Es gab für Erik ein Pfeffersteak und für mich Hähnchen in einer sehr leckeren Soße, beides mit Gemüse und Pommes. Es war wirklich ein sehr gutes Essen, hätte man der Unterkunft gar nicht zugetraut. Zufrieden und aufgeregt sind wir dann ins Bett. Wie ich die Nächte in der freien Wildnis überlebe werden wir berichten.




























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