Anreise und Ankunft

 Hallo aus Südafrika!

Wir sind mittlerweile gut angekommen und wollen von unseren ersten Erlebnissen berichten. Donnerstagabend sind wir also geflogen - lange noch gearbeitet und gegen 19 Uhr sind wir dann Richtung Flughafen gefahren. Gepäck gedropped, US Dollar am Automaten geholt und schon ging es durch die Security. Nichts los, total leer - umso besser. Nächstes Ziel: die gemütliche Bayrische Bar beim Gate Z52. Dort angekommen: Blankes Entsetzen - zu! Und nun? Das obligatorische Flughafenbier schien in Gefahr....ich wurde schon ganz unruhig. Die zuletzt gesehene und geöffnete Bar war direkt hinter der Security - ein langer Marsch. Geistesgegenwärtig haben wir einen Fahrer angesprochen und gefragt, ob er uns mitnehmen könne - gesagt, getan, total nett! Dank Highspeed waren wir in wenigen Minuten da. Auf den Stress gab's es gleich mal - Achtung Wortspiel - ein Bier nach Maß - haha. In Oktoberfestmanier ein ganzer Liter frisch vom Fass.


 Los geht's - voll bepackt

 Die große Enttäuschung: Bar geschlossen

 

 Auf der Fahrt durch das Terminal - sogar die Haare stehen zu Berge


 Unser Fahrer


Die Belohnung für die Strapazen

Neben uns tauschten wir uns noch mit einem anderen Standby Paar aus, die nach Singapur fliegen wollten. Unser Flieger sah mittlerweile wieder gut aus und Business war wahrscheinlich - bei den beiden roch es nach Economy, weil vorne alles total voll war. Wir wissen aber nicht, wie es ausgegangen war bei ihnen - drückten aber bis zuletzt die Daumen.

Wir sind dann wieder Richtung Gate gelaufen und bei Ankunft begann auch schon das Boarding. Fast zeitgleich wurden vom Counter aufgerufen - gute News, es gab Sitzplätze in Business Class - andere nach uns mussten noch zittern und warten. Wir saßen erstmal nicht zusammen aber konnten dann Plätze tauschen, weil mein Sitznachbar super nett war (Zitat der Flugbegleiterin: „den Platz hätte ich nicht hergegeben“). Im Endeffekt flogen wir im Upper Deck in der ersten Reihe hinter dem Cockpit.


 Unser Flieger: 747-8 die "Potsdam" (D-ABYI)

 

Wichtig: Immer schön die Warteliste im Blick behalten 

Dann mussten wir aber doch nochmal zittern: mehrere LH Techniker tummelten sich im Cockpit und man merkte, dass etwas nicht stimmte. Irgendwann kam dann eine Durchsage: es gibt noch ein technisches Problem, das zuvor gelöst werden müsse, ansonsten könne man nicht fliegen bzw. der Flieger würde dann in Johannesburg ggf. nicht mehr wegkommen. Na toll - wir hatten für unsere Anreise nur einen Puffertag eingeplant und der Flug einen Tag später war -7. Wir mussten WEG! Irgendwann wurde das Problem - perfekt - aber die nächste schlechte Nachricht kam rein: es gab einen medizinischen Notfall, 3 Passagiere müssten aussteigen und - na klar - Gepäck musste ausgeladen werden. Oben vor dem Cockpit hörten wir schon wie der eine LH Techniker zur Besatzung sagte: "Wir können euch nicht sagen, wie lange das dauert". Mittlerweile war es schon nach 22:30 Uhr und ab 23 Uhr herrscht Nachtflugverbot in Frankfurt. Und das ist relativ strikt - da muss dann im Zweifel der Flieger wieder drehen und alle dürfen aussteigen.

 Nikki versuchte auf dem Laufenden zu bleiben und behielt die Umgebung im Blick

 

Währenddessen: viel Betrieb auf der Startbahn West...man beachte die Uhrzeit

22:47 Uhr hatten wir dann finally den Pushback und düsten zur Startbahn. Wir sind dann wohl als letzter Flieger um 22:57 Uhr abgehoben - wir haben jedenfalls keine mehr gesehen. Der Flug verlief dann klasse - gutes Essen und eine nette Crew. Dazu ein paar Drinkies und irgendwann ging es ins Bettchen.


 Bummelletzter aber besser spät als nie


 So kann's gut losgehen: ein paar Nüsse, Gin Tonic und ein Film

Vorspeise 1

Vorspeise 2


Approaching Johannesburg

Ankunft in JNB verlief unspektakulär: wir hatten eine organisierte Abholung und mussten nur warten, bis alle angekommen waren. Im Kleinbus mit Anhänger ging es in die Rivonia Road Lodge - eine sehr einfache aber saubere und sichere Unterkunft in Johannesburg. Die anderen waren auch alle Deutsche und man unterhielt sich schon über die verschiedenen Reisepläne. Von unserer Tour trafen wir keine; vermutlich weil wir einen Tag früher angereist waren als offiziell notwendig.

 


 Angekommen

 

 Alle Duffle sind angekommen (wir erinnern uns an Tansania, als dort die erste Kröte geschluckt werden musste - Matthns Duffle kam damals nicht mit)


Der Trolley erwies sich als sehr hilfreich

Nach dem Bezug der Zimmer erkundeten wir die Gegend. Wir trafen beim Losgehen auf Susanne und Robert - bildeten eine kleine Truppe und gingen in der Nähe etwas snacken und einkaufen. Nachmittags gab's einen kleinen Nap, zwei Runden "Nochmal" und ein bisschen Pizza in unserer Lodge - relativ früh ging es dann ins Bett.

 


Unserer Unterkunft - Sammelstelle und Ausgangspunkt für die Touren

Unser Zimmer gemäß dem Motto: Platz ist in der kleinsten Hütte



Roadhouse Burger im Roadhouse Café


Auf dem Rivonia Bouldevard

Belebte Straße 

Ich hatte leider mein Ladekabel vom Laptop vergessen - zum Glück gab's ein Fachgeschäft in der Nähe


Ein bisschen chillen im Außenbereich
 

 Wir beim "Nochmal" spielen

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